
Carsten Ludwig (* 15. Juli 1951 in Stendal) ist ein deutscher Theaterregisseur, Dozent für Schauspiel und Oper; war von 1993 bis 1999 Regisseur und Vorstandsmitglied im 1. Förderverein des Festspielhauses Dresden Hellerau.
Mutter, Eva Prinz, geb, Sonnen (1926 – 1993) war leidenschaftliche Chorsängerin (Altistin), der Vater Arno Ludwig Kunsterzieher u. Maler in Berlin; Stiefvater wurde der Elektriker Beleuchter Erwin Prinz (1927 – 2014); vier Geschwister. Durch mehrfachen Umzug der Eltern von 1958 bis 1961 in Kinderheimen, dort eingeschult. 1967 letzter Umzug meiner Eltern nach Potsdam-Babelsberg.
1968 bis 1971 Ausbildung zum Schienenfahrzeugschlosser mit Abitur. Von 1971 bis 1973 Bühnentechniker und Dekorateur am Hans-Otto-Theater Potsdam. Nach dem Wehrdienst (1973/74) bei einem NVA Straßenbauregiment. Von 1974 bis 1978 Studium der Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin bei Joachim Fiebach (Meyerhold, Craig, Appia), Rudolf Münz (Commedia dell‘arte) und Ernst Schuhmacher (Bertolt Brecht). Währenddessen mehrmalige Theaterbesuche der internationalen Off-Theater Szene in Polen; Gastspiele des „Living theatre“, „Brad and puppet“, Ariane Mnouchkine, das „Theaterlaboratorium“ Jerzy Grotowskis in Wroclaw (Breslau) und Tadeusz Kantor in Krakau. Komplexere Wahrnehmung und Abbildung der Wirklichkeit als im gewöhnlichen DDR Theater (mit wenige Ausnahmen).
1977 Jahresarbeit „Analyse und Bewertung von Einflüssen des (internationalen) experimentellen Theaters auf das Theater in der DDR am Beispiel der Inszenierung „Die Insel“ von Athol Fugard in Hinsicht auf ein Theater der „realen Aktion“ mit den Schauspielern Alexander Lang und Christian Grashof am Deutschen Theater“; Note: sehr gut. Die Diplomarbeit untersuchte Heiner Müllers Auseinandersetzung mit der Lehrstücktheorie von B. Brecht.
Nachfolgend sind fast alle Arbeiten benannt. Zu den meisten werden im nächsten Schritt Details hinzugefügt. Im Wesentlichen handelt es sich um drei Phasen:
Vor 1990 die Suche nach Stilisierungen und Formen, um dem Dogma des naturalistisch-sozialistischen Realismus zu entkommen, der bei aller Kritik an der Gesellschaft dieser zwangsläufig verhaftet bleiben musste.
Die Sorokin – Inszenierungen zwischen 1992-1994 waren als bedenkliche Reminiszenzen gedacht, deren chorischer Stil sich aus der Logik kollektiven Handelns unter Einschluss einzelner subjektiver Haltungen ergab; ergo keine ausgearbeiteten Rollen, sondern Schemata.
Ab Mitte der 90er verstärkt deskriptive, d.h., von Tatsachen ausgehende Zusammenspiele zwischen Naturwissenschaft und Kunst. Suche nach einem Theater der Erfahrung.
Arbeiten
(Weitere Dokumente und Videos sind in Bearbeitung)
1979/80
Workshops mit Studenten der Hochschule für Bildende Künste / Bühnenbild. Material-Körper-Experimente, Versuche zur Rekonstruktion „Triadisches Ballett“ von Oskar Schlemmer.
1981
„In seinem Garten liebt Don Perlimplín Belisa“, Federico García Lorca; Theater Magdeburg
1982 – „Picknick im Felde“ Fernando Arrabal – Arbeitertheater „Friedrich Wolf“ Flugzeugwerft Dresden
„Witwen“ Akos Kertèsz, Theater Plauen
1983
„Meister Mateh“ Kammeroper, Komponist Jan Trieder, Libretto: C.Ludwig nach Aziz Nesin
UA Dresdner Musikfestspiele Mai 1983, DDR-Fernsehen – Erstausstrahlung: 25.06.1983
1984
Theaterfest zum 35. Jahrestag der DDR im Theater der Bergarbeiter Senftenberg, drei Ur-Aufführungen:
„Das Meisterstück“ Jürgen Mai
„Mein Dicker Mantel“ Albert Wendt
„Lieben Sie Tschaikowski?“ Jürgen Groß, Dramaturg Thomas Teubner, Assistent Thomas Bischoff
(Diese Inszenierung sollte noch am Abend der Premiere abgesetzt werden. Zu den tatsächlichen Vorgängen äußere ich mich später.)
1985
„Die Räuber“ F. Schiller / „Eduard v. Winterstein“, Theater Annaberg/Buchholz
„Arzt wider Willen“ Bearbeitung H. Müller, Landesbühne Sachsen
1986
„Patchwork an der Wäscheleine“ Charles Ives – Collage Dresdner Musikfestspiele:
Gastspiele: Gewandhaus Leipzig und „tip“ (Theater im Palast“ Berlin)
Thema: Transzendentalismus
1987
„Hanns Eisler – Szenen aus dem Leben eines Komponisten“ Dresdner Musikfestspiele
Gastspiel: „tip“ Berlin.
„Erzähle mir, Muse, vom Manne mit Tausend Listen“ (Molly Blum) / J. Joyce
Studiotheater des Kultur Palastes Dresden, mit M. Hildebrandt und Michael-Fuchs-Trio
„Aikona Boss“, von Paul Slabolepszy; am Poetischen Theater „Louis Fürnberg“, Leipzig;
Goldmedaille mit dem Studententheater beim letzten Festival der Arbeiter- und Studententheater der DDR; Einladungen: Werkstadttage „Hans-Otto-Theater“ Potsdam; nach Polen, Bulgarien (ausgewähltes Studententheater der DDR zum „Internationalen StudententheaterTreffen“ in Varna); Video wird eingearbeitet.
1988
„Seelenlust und Augenweide, Winnetou und Wagner geben sich die Ehre, Szenen aus dem Salon“, Dresdner Musikfestspiele (Siehe Wikipedia: „Seelenlust & Augenweide“), Fernsehaufzeichnung
1988
„Einer flog übers Kuckucksnest“ Ken Kesey, Theater Stendal (Studien zu M. Foucault: „Wahnsinn und Gesellschaft“; D. Cooper: „Psychiatrie und Antipsychiatrie“ und A. Trojan – „Psychisch krank durch Etikettierung?“) Buchbearbeitung: C. Ludwig, Durs Saleh
1988 – 1991
Haus-Regisseur am Dresdner Brettl in der Tonne des Staatsschauspiels Dresden:
1. Eigenproduktion „Ich, Feuerbach“ von Trankred Dorst, erste Brettl-Eigenproduktion unter anthropologisch-behavioristischen Erwägungen; Kontakt zum Zoologen und Verhaltensforscher Prof. Günter Tembrock der Humboldt-Universität; Mitarbeit Durs Grünbein. Darsteller: Friedrich Wilhelm Junge als Feuerbach und Carsten Andörfer als Regieassistent.
1989 – 1990
„Marsyas oder der Preis sei nichts Drittes“; Komposition Thomas Heyn, Text Thomas Oehme, frei nach Franz Fühmann; erste Opernproduktion zur Eröffnung der „Kleinen Szene“ der Dresdner Semperoper mit dem Opernstudio
„Noten und Notate – 40 Jahre DDR-Musiktheater“ UA ; Ausgangspunkt: „Die Verurteilung des Lukullus“ von Paul Dessau und B.Brecht, Formalismus-Debatte, letzten Dresdner Musikfestspiele in der DDR.
„Brecht für Städtebewohner“ UA Bauturm Köln, Produktion des Theaterforum Köln mit Tine Seebohm und Andreas Debatin, Gastsp. München, Zürich, Berlin, Dresden u.a.
1990
„Der Jahrestag oder Das Paradies ist die Republik“ UA (26.Juni 1989) mit Friedrich W. Junge und Michael Fuchs Trio, Einladung: Berliner Festwochen
„Frauenbilder“ nach Texten von Heiner Müller mit Angelika Waller; Bearbeitung Frank Hörnigk; „Dresdner »Brettl«, Einladung zum H.-Müller-Festival »Experimenta 6« in Frankfurt/Main, Berliner Ensemble: Probebühne
„Insel Tulipatan“ und „Die zwei Blinden“; J.Offenbach /Kl. Szene, Semperoper
„Zauberflöte“ ,Mozart, für „acht blasende Instrumente“ auf Harmonie gesetzt, Jahrmarkt-Fassung für zwei Darsteller einschließlich des Impresarios Wolfgang Riedelbauch als Dirigent, der die Szenen im Stil des Volkstheaters kommentierte; Dehnberger Hoftheater, gespielt bis 2006, über 200 Aufführungen, Gastspiele von Dresden über Franken bis Italien, Aufzeichnung durch das Bayrische Fernsehen.
„Der Tribun“ von Mauricio Kagel “ / Zentrum für zeitgenössische Musik, vor dem Hotel „Dresdner Hof“, Regie u. Darsteller C. Ludwig.
„Kein Ort. Nirgends“ nach Christa Wolf; Buch Frank Hörnigk gemeinsam mit Ensemble,
UA / Koproduktion Dresdner Brettl und Hebel Theater), mit Angelika Waller und Friedrich W.Junge
Gastspiele: Berliner Festwochen (siehe: Jahresbuch der Zeitschrift „Theater heute“), Wiener Festwochen, im Wiener Schauspielhaus, Münchner Marstall, Schauspielhaus Leipzig.
1991
„Playtexts“ nach Raymond Federmann, Bauturm Köln UA, Produktion des Theaterforum Köln
mit Tine Seebohm und Andreas Debatin
„Drei Sterne über dem Baldachin“ von Michael Zochow, UA Schauspielhaus Wien
Thema: Abrahamitische Religionen
„Caro mio, 12 ½ Mozart“, UA, Kl. Szene der Semperoper (Opernstudio)
„Pas de cinq“, Mauricio Kagel – „Wandelszene für 5 Darsteller“, Scheune Dresden, Produktion: Zentrum der zeitgenössischen Musik Dresden
1992
„Die Schlange“, W. Sorokin / (Roman deutsch 1990 von Peter Urban) Bearbeitung C. Ludwig / Durs Grünbein / „17 Variationen auf ein Anthropologisches Thema“, UA „Dresdner Musikfestspiele“ im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
1993
„Der Obelisk“ ; Wladimir Sorokin / UA / Bearbeitung der Erzählungen C. Ludwig
1. Inszenierung des Fördervereins (nach 52 Jahren) vor dem Portikus des Festspielhauses
Gastspiele: Berlin Kulturbrauerei / Leipzig euro-scene Leipzig, Einladung zum überregionalen Festival „Politik im Freien Theater 1993“ in Dresden, Sonderpreis
1994 – 1997
3 Jahre Gastdozent Schauspielschule „Ernst Busch“ Berlin – Figurentheater / Szenenstudien
u.a. Einladung nach Graz zum Festival mit Szenen aus dem Roman „Microsklaven“ (1996)
des kanadischen Schriftstellers Douglas Coupland.
1994 „Ein Monat in Dachau“ W. Sorokin (Prosagedicht 1994) UA, Bearbeitung C. Ludwig. 1. Inszenierung im Festspielhaus mit Notdach des Fördervereins zu Fest III.
1994 „Das Jubiläum“, W. Sorokin (Theaterstück 1993), UA Staatsschauspiel Dresden, Kleines Haus (Zum 5. Jahrestag der Friedlichen Revolution 1989), wurde abgesetzt.
Im selben Jahr Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden / Förderpreis der Advanta
1995
„Freischütz – Kelleroper“ C.M. Von Weber, Dehnberger Hoftheater mit prof. Laiensängern (Lehrer) und professionellen Sängern; Thema: Sekten/Schwarze Messe.
„Gorbatschow“; Franz Hummel, Kl. Szene der Dresdner Semperoper, 16 Fernseher / Live-Kamera
Art Doku-Drama
1996
„Mal hören, was noch kommt“ von Festspielhaus Dresden Hellerau / Text von H.J. Schädlich; Schauspieler: Chaim Levano, auf einer durchsichtigen Scheibe über dem auf echtem Rasen liegenden Publikum schwebend und stummen Chor von zehn Darstellerinnen / Ton-Mitschnitt /
Einladung 1997: Sophiensäle Berlin im Rahmen von „Reich und berühmt 97“. siehe http://www.taz.de/!1401537/
1997
„Phönix“ / Wolf Christian Schröder / Theater Aachen /UA Thema: fiktive Geschichte der letzten Tage von Petra Kelly und Gerd Bastian – Diskussion: „Fünf vor Zwölf“ / „save the planet and kill yourself“.
„Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte“ Komponist: M. Nyman / nach Oliver Sacks / eine neurologische Fallgeschichte / Kl. Szene der Dresdner Semperoper.
1997-1998
„Schubertecho“, nach „Die Winterreise“ /F. Schubert, W. Müller / Festspielhaus Hellerau / UA
Musikalische Bearbeitung Martin Mayes; Eckehard Mayer (Chorsatz) / Buch: Martin Mayes u. C. Ludwig / (Anbringung des Schriftzugs “Ästhetik der Existenz“ (Foucault) im Festspielhaus / Einbau einer Großküche auf einem grünen Hügel und Speisung des Publikums durch den Chor. 1. Trude Unruh-Preis für das gesamte Ensemble. Mitschnitt/Aufnahme: Ralf Kukula „Balance Film“
„kurz weil kurz“ / Theater Thikwa e.V Berlin / gemeinsam mit Thomas Seyde (Psychiatrie- Koordinator der Stadt Leipzig) / Theater für Menschen mit Behinderung / Sophiensäle Berlin.
1999
„Sneewitchen“ / gemeinsam mit Th. Seyde / Theater Thikwa e.V / Sophiensäle Berlin / Gastspiele in Hamburg Malersaal (Festival Theater für Menschen mit Behinderung) / Dresden Festspielhaus Hellerau (Nancy-Spero-Saal)
Drehbuch zu „Simple Storys“ von Ingo Schulze
2000
„Die Maßnahme“; B. Brecht ; Co.Pr. Semperoper und Staatsschauspiel / Schlosstheater Dresden Opernchor und Schauspielern des Staatsschauspiels und vier Schüler als Agitatoren.
„highLIGHTS“ Festspielhaus Hellerau, Kuratoren: Harriet und Peter Meining, C.Ludwig.
2001
„Der Feldweg – Ohne Titel III oder das Pfeifen im Wald“ / UA im Societaetstheater Dresden und im Hygienemuseum / Akteure: Menschen mit Behinderungen, und Kammersängerin Eleonore Elstermann; Buch u. Regiemitarbeit Thomas Seyde / Ausstattung: Ulrike Gärtner.
Thema: Storytelling individueller Erfahrungen.
2002
„Ohne Titel IV – Odyssee im Weltall 2002“ / Theater Thikwa / Improvisationen nach Stanley Kubrick, Sophiensäle Berlin
„Lehrstück“, Hindemith / Brecht; Sänger; Wissenschaftler (Max-Planck-Inst. für molekulare Zellbiologie) und Gesangsstudenten der „Hochschule Carl Maria v. Weber“, Kleine Szene der Semperoper
Thema: Von der kleinsten Größe (eines Organismus).
2003 – 2014
Gastdozent für dramatischen Unterricht Musikhochschule C.M. v. Weber Dresden
2004
„Strafkolonie“ Kafka / Komposition Phill Glass, Kleine Szene der Semperoper
Gäste: als Moderator Alf Mahlo, Naturwissenschaftler Temuras Kurzchalia (Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie)
Idee: Der Beobachter beeinflusst das Ergebnis – Heisenberg
„La Danza… (Gluck) & Der Magier“ (Smith) Barock-Opern; Dehnberger Hoftheater.
2005
„Golem – Ein Preview“ UA; im Seitenflügel des Festspielgeländes / Mitarbeit Dramaturg u. Buch: Timo von Tümpling
2006
„Golem – von der Natur der Technik“ ; 27.10.06 / Phase der Wiedereröffnung des Festspielhaus nach Umbau / Dramaturgie u. Buch: Timo von Tümpling u. C.Ludwig
2007
„Schöne Helena“; P. Hacks; Musikhochschule, Kleines Haus des Staatsschauspiel
„Grenzgebiet Heimat“ ein Projekt darin / von C. Ludwig u. Ulrike Gärtner / Festspielhaus Hellerau/ Video vorhanden.
2008
„Was ist Wert“ Kunstfest Festspielhaus Hellerau / Kuratoren Harriet & Peter Meining, C. Ludwig,
2008 – 2014
Jährliche Seminare und Workshops in der Gedenkstätte Grenzübergang Marienborn/Helmstedt mit Schülern gemeinsam aus dem Ost- und West-Harz.
2009
„Nathan zu Dritt“, Lessing / Panisches NOt-Theater; Spiel: Christina Kraft, Utz Pannike und Thomas Kressmann / Projekttheater Dresden / X Gastspiele bis 2024 / Heidelberger Theaterpreis.
„Carmen“ / Georges Bizet nach der Novelle von Prosper Mèrimèe am „Dehnbarer Hoftheater“. Kammerspiel für Carmen: Tanja Maria Froidl und Don Jose, Sergeant: Victor Schiering; hinzu der „Autor“ P. Mèrimèe in cognito als Forschungsreisender, Inspektor, Therapeut, Einsiedler, Beobachter und Kommentator: Lutz Blochberger. Orchester: Klarinette Norbert Nagel, Akkordeon Juri Kravets / „Anliegen von Intendant und Musikhistoriker Wolfgang Riedelbauch war es, «Carmen» wieder im Geiste ihrer ursprünglichen Form, der dialogbetonten «Opéra comique»), aufzuführen“. Einladung: 2011 – Bayerische Theatertage Bamberg. http://www.nordbayern.de/kultur/don-joses-erinnerungen-1.590657. https://n-land.de/lokales/wirklich-stark-carmen-als-kammerspiel
„DNA in Concert“ – „der Fluss der genetischen Information“ als Sinfonie des Lebens mit szenischen Zwischenspielen/ Komponist Thomas Krigar. Mit Schülern vom Landes-Gymnasium Sankt Ara, Meißen. Tonlagen – Dresdner Festival der zeitgenössischen Musik / Festspielhaus Hellerau
2010
Iphigenie in Aulis / Euripides / Schiller / Panisches Not-Theater, Spiel: Rike Schubert, Thomas Kressmann, Utz Pannike / Bühne: Martina Lebert / Projekttheater Dresden
„Der Tod des Iwan Iljitsch“ Tolstoi UA (Sozietätstheater / Darsteller: Christian Wittmann – Iwan/Alter Ego, Juliane Werner – dessen Frau / Mitarbeit und Audio/ Video: Rene Liebert
2011
„Die Gunst des Überlebens“ / Inszenierung nach „Der Äthiopier“ nach F.v.Schirach / mit dem „Verein zur sozialen Rehabilitation von Abhängig-Kranken“ (VRA) e.V. Leipzig / in der „naTo“Leipzig / Audio- und Video: Andre Babschenkow / Nominierung zum Kunstpreis der „Freien Theaterszene Leipzig“.
2012
„Die Dame auf der zweiten Etage, die meine Frau war“ / UA / Mitarbeit und Audio- Video: Rene Liebert Darsteller: Thomas Stecher – Arzt / Sabine Werner – Krankenschwester / Bewohner eines Seniorenheims in Dresden (Theater / Doku)
2013
„Deine Gesundheit 2 -Salute Organon!“ – UA im Riesa efau. Kultur Forum Dresden / Ethisches Dilemma der Organspende / Dokumentar-Filmprojekt: von C. Ludwig und René Liebert / Gastspiele 2014 in Leipzig
2014
Stipendium der Kulturstiftung Sachsen (Drehbuch: Titel … Problem der Selbstoptimierung)
„Vom Prometheus zum Protheteus“, Buch für Doku
„Was ist draußen?“ Einladung zum „International offenen Kunstwettbewerb der „nGbK (neue Gesellschaft für bildende Kunst) mit dem Projekt: „Teletreff U5“ / Jugend auf Sendung“ – Entwicklung einer mulimedialen Perfomance mit Jugendlichen aus den Stadtgebieten von Berlin-Hellersdorf entlang der U-Bahn-Linie 5 zwischen Tierpark und Hönow. Mitarbeit: Ulrike Gärtner.
2015
„Boheme 2020“ Teamleitung, Dresdner Musikfestspiele Thema: „Feuer und Eis“
Videoausschnitte unter Link: Dresdner Musikfestspiele
„Was ist Draußen? – Teletreff U5“ NGBK (Teil2), life im U-Bahnhof Berlin, im Tierpark von Heinrich Dathe und Wohnhochhaus von H.Müller.
2016
Teamleitung: „Boheme 2020 – „Ohne Titel“
Videoausschnitte unter Link: Dresdner Musikfestspiele