Iphigenie 1988

3. Studienjahr am Staatsschauspiel Dresden mit Ahmad Mesgarhra und Carsten Andörfer / 1988

Dreiteilige Montage von Texten aus „Iphigenie auf Tauris“ / Zweiter Aufzug / Erster Auftritt: Orest. Pylades / nach Johann Wolfgang von Goethe; nachfolgend kurze Nietzsche-Replik zu „Gott ist Tod“ und Finale Improvisation. 

Wo der deutsche Humanismus hintritt, wächst kein Gras mehr.

Suche nach einer Struktur für die Spielweise. Gestische Orientierung: z.B. Gemälde und Zeichnungen des Klassizismus / an idealen Proportionen antikisierender Kunst: Harmonie und Symmetrie  und finaler naturalistischer Improvisation: Punk. 

Gedächtnisprotokoll: In der Auswertung des Szenenstudium sagte der Chefregisseur Horst Schönemann: „Ich weiß nicht wer die Menschen sind“. Infolgedessen wurde ich nach mehrjähriger Tätigkeit als Schauspieldozent von der Weiterarbeit mit Studenten am Staatsschauspiel suspendiert.